Linkkauf – nein Danke!
Ich habe in den letzten drei Wochen für mehrere meiner Projekte versucht thematisch passende Links von anderen, gut rankenden Webseiten zu erhalten. Ich bin dabei wie folgt vorgegangen:
a) Duchsicht und Filterung der Top 50 Google Ergebnisse für die interessanten Keywords
b) Schreiben eines inhaltlich passenden Artikel, um auf der Webseite mit diesem Artikel (und passendem Link!
) verewigt zu werden.
c) Versand des Artikels an den Webmaster der Webseite mit den Hinweis, dass er den Artikel gerne kostenlos und exklusiv veröffentlichen kann, wenn er auch einen passenden Link zu meiner Seite setzt.
Das Ergebnis war durchaus zufriedenstellend. Mit dem von mir angebotenen passendem Content waren viele Webmaster bereit, auch einen Link zu meiner Webseite zu setzen. Sie bauten den Text ein und linkten aus dem Content auf meine Webseite zurück.
Dies ist meines Erachtens eine sehr effektive Art, um qualitativ hochwertige thematisch passende Links aus dem Content zu erhalten.
Wenn man sich, wie ich es tue, den Content auch noch günstig von entsprechenden Contentagenturen erstellen läßt, dann wird der Linkaufbau zum Kinderspiel. Ein qualitativ realtiv guter Artikel mit rund 400-500 Worten kostet je nach Themengebiet ca. 5-10 €. Von den 30 Webmastern die ich angeschrieben habe und denen ich auf deren Webseiten perfekt passende Artikel angeboten habe, haben sich bis jetzt 21 bei mir zurückgemeldet. 14 Artikel mit passenden Follow-Links wurden bereits jetzt gesetzt. Das Ergebnis nach 3 Wochen lautet also:
30 Texte erstellen lassen x ca. 7 € pro Tag = 210 €
14 Links von qualitativ hochwertigen Domains erhalten => 15 € pro Link
Ich gehe davon aus, dass in den kommenden Tagen und Wochen der ein oder andere Link noch hinzukommt, so dass ich die Kosten pro hochwertigen Link evtl. noch auf 10 € pro Link herunter brechen kann. Hätte ich anstatt nur einen Link zwei Links in den Artikeln untergebracht, dann wäre das Ergebnis noch besser ausgefallen.
Für mich ein sehr positives Ergebnis, da der Zeitaufwand für die Recherche und das Anmailen der 30 Webmaster sowie anschließendem weiteren Emailkontakt keine 3 Stunden gedauert hat.
Wie sich die Links auf das Ranking der Seiten auswirken, muss man abwarten. Dazu kann ich erst in ein paar Tagen genauere Werte mitteilen. Da Links von qualitativ hochwertigen Seiten aber nie schlecht sein können, gehe ich von einer leichten Rankingverbesserung aus.
Mein Fazit aus dem obrigen Test: Linkkauf – nein DANKE!Um diesen Beitrag entsprechend mit weiteren Infos anzureichern, habe ich mal in einigen Ami-Boards die Linkpreise so verglichen. Dazu ein kurzer Überblick über einige mögliche Angebote:
Link aus dem Footer der Startseite von China-Seiten:
RR 6: $ 75 / month
PR 7: $ 125 / month
PR 8: $ 200 / month
Permanent Blogroll Link auf PR 3 Ami-Blog: ab $ 45
PR 6 Ami-Links: $ 180 pro Jahr
PR 5 Ami-Links: § 90 pro Jahr
PR 4 Ami-Links: $ 50 pro Jahr
Viele Blogger bieten aber auch an, einen Blogpost zu schreiben und dort Links zu setzen. In Amiland zahlt man dafür rund $ 5-8. Really cheap, wie ich finde und immer noch besser, als einen Link im Footer einer chinesischen Seite zu erwerben. Fraglich ist nur, wieviel dieser Link wirkt, da er aus Amerika und nicht aus meinem Zielgebiet Deutschland kommt. Für Webseiten, die global aktiv sind, könnte dies aber durchaus eine lohnende Alternative sein.
Content ist king, und ein guter Link aus dem Content bringt langfristig mehr, als ein gekaufter Link aus dem Footer einer Chinaseite.
Für Fragen und weitere Details stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

12 Comments
Geschrieben von Torsten
am 8. September 2009.
Hi, guter Beitrag zum Linkbuilding. Ich denke vor allem, dass deine Methode seriös ist. Gegen solche Form der “Seitenbekanntmachung” hat wohl auch groß Google nichts. Vom Link-Kauf via teliad bspw. hingegen ist wirklich in aller Form abzuraten, obwohl das immer noch als SEO-Dienstleistung angeboten wird. Gruß
Geschrieben von Siegmar | Geld im Internet verdienen
am 8. September 2009.
Sehr guter Beitrag. Ich finde den Ansatz auch deutlich besser, wie sich die ganzen Links immer nur zu mieten.
Weiter so!
Siegmar
Geschrieben von Staudi
am 9. September 2009.
Eine tolle Quote hast du da. Die Frage ist, ob das für jeden Bereich gilt. Ich werde es in den kommenden Wochen aber auch mal versuchen.
Ich bin jedoch trotzdem der Meinung: Bei einigen Keywords geht ohne Linkkauf gar nichts mehr. Natürlich muss es da nicht die billige China-Seite sein…
Geschrieben von Alex
am 9. September 2009.
“Fraglich ist nur, wie viel dieser Link wirkt, da er aus Amerika und nicht aus meinem Zielgebiet Deutschland kommt. Für Webseiten, die global aktiv sind, könnte dies aber durchaus eine lohnende Alternative sein.”
Ich denke, dass Google hier schneller dem Linkkauf auf die Spur kommt als sonst. Früher wurde man auch schnell als Spamseite abgetan, wenn man zu viele Blog-Kommentare in Ami-Blogs hatte. Natürlich zählt immer die Mischung…
Geschrieben von Johannes
am 9. September 2009.
Generell denke ich kaum, dass ein fremdsprachlicher Content-Link (oder jeder x-beliebige Backlink), vor allem nicht aus den USA, viel BL Qualität vorweisen kann. Klar wird Google diese Links früher oder später gleichfalls indexieren, aber als Beispiel:
Wenn ich als Privatkunde aus Deutschland ein Notebook kaufen will (via Online-Shop), so werde ich wohl eher auf deutschsprachige Inserate (Dell als Beispiel) mich umschauen, als auf englischen. Gleiches denkt sich Google und wird sprachlich übereinstimmende Backlinks zu Dell besser bewerten als irgendwelchen amerikanischen Firlefanz im Blogroll.
Interessant wäre es zu wissen, ob dies auch für mehrsprachigen Content gilt…
Zudem wollte ich noch ein großes Lob für diese Idee in dem Beitrag aussprechen. An soetwas habe ich noch gar nicht gedacht und werde es nun mal selbst ausprobieren. Also vielen Dank und eine Gute Nacht
Geschrieben von Henner
am 15. September 2009.
Schönes Rechenexempel.
Aber es kommt natürlich auch immer auf das Tätigkeitsfeld an, ob die Webmaster Deine Texte einbinden oder nicht. Aber in der Tat, sind viele Blogs froh, wenn Sie Content geliefert bekommen. Und der zu setzende Link ist da für Viele wirklich kein Beinbruch..
Geschrieben von laemmy
am 20. September 2009.
Wirklich ein schönes Beispiel. Ich kenne eine PR Beraterin, die das ähnlich wie du macht, sich allerdings – ganz klassisch – auf Zeitungen konzentriert. Die Erfahrungen sind dort mit deinen vergleichbar. Wer gut schreibt, wird in der Regel gedruckt bzw. verlinkt – je nachdem.
Der große Vorteil der Sache ist eben, dass dabei ein Mehrwert für die Leser der anderen Seite entsteht. Die Besucher, die über diesen Link kommen, werden wohl wirklich größeres Interesse an deinem Inhalt haben. Dadurch steigt die Verweildauer und die Wahrscheinlichkeit, dass es ein wiederkehrender Besucher wird enorm. Beim Footer Link aus China ist damit wohl nicht zurechnen.
Geschrieben von Mike
am 24. September 2009.
Hallo, guter Artikel und vor allen mal etwas Innovatives.
Viele Grüße
Geschrieben von MikeN
am 27. November 2009.
Also ich bin von dieser Methode noch nicht so überzeugt. Man muss auch berücksichtigen, dass diese Links zwar ,am Anfang, noch auf den Startseiten dieser vielleicht PR-starken Seiten sind. Aber was ist in 2 Monaten? Dann befinden sich diese Links auf P0 Unterseiten ohne jeglichen Followeffet. Dann zahle ich lieber ein paar Euro und bin auf der Startseite (gibt auch billige, wenn man ordentlich sucht) und hab auch Übermorgen noch einen PR5 follow für wenig Geld.
Geschrieben von Stepanie Braun
am 20. Januar 2011.
Ich finde den Ansatz sehr interessant. Das vorgehen ist zwar etwas mit Risiko verbunden, schließlich weiß man nicht genau, ob der Webmaster den Artikel veröffentlicht, wo er ihn veröffentlicht, wie lange der Link bestehen bleibt, welche Qualität der Link letztendlich hat. Darüberhinaus wird hier ein solcher Link (der wohl eher einen PR von 1-5) vererbt, mit gemieteten Backlinks im Bereich 6-8 verglichen. Ich finde dieser Vergleich ist nicht wirklich richtig, zumal ein PR8 Link auch x-mal mehr Wert ist als ein PR3 o.ä.
Geschrieben von Paul
am 19. März 2011.
Diese Möglichkeit Links zu bekommen ist sehr gut, hast du auch Gegenlinks gegeben oder nur rein den Concent geliefert?
Geschrieben von Plaketten Petersen
am 21. April 2011.
Hallo,
danke für den Artikel! Das ist mal wirklich eine interessante Strategie. Bislang habe ich immer über Commentfelder versucht das Ranking zu pushen – allerdings ist das Feld da natürlich beschränkt.
Aber was tun, wenn sich keiner direkt für das Produkt interessiert – ergo es nur Konkurrenz-Händler gibt aber sonst eben niemand drüber schreibt?