SEO Campixx 2012 Recap Day 2

In Ergänzung zu meinem Recapp vom 1. Tag der SEO Campixx, möchte ich in diesem Blogpost über den 2. Tag der SEO Campixx 2012 berichten.

Zur Nacht: Die Band rockte super. Krass gutes Abendprogramm! Nochmals Danke an den SEOnauten.

2. Tag SEO Campixx 2012
Als ich morgens verschlafen und leicht verkatert zum Frühstück wandern wollte, wartete eine nette Überraschung von Searchmetrics vor der Tür. Das Searchmetrics Anti Hangover Kit, mit Vitaminen, Mineralien und einem Kater-Killer verhalfen mir schnell zu alter Form. Ein wenig Tee und Brötchen zum Frühstück … schon konnte der 2. SEO Campixx Tag beginnen.

Searchmetrics Hangover Kit - SEO Campixx 2012

Searchmetrics Hangover Kit – SEO Campixx 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um 10.00 Uhr startete ich mit der Session von Christoph Cemper zum Thema Linkbuilding. Wie erwartet nutzte Christoph tiefgehende Analysen aus seinen Link Research Tools, um auf die veränderte Gewichtung von Brand-Links, Compound-Links und Keyword-/Moneylinks einzugehen. Anhand von Vergleichen mit Zahlen aus seinem Vortrag aus 2011 zeigte er, dass in der Regel in den Top10 die Anzahl Brandlinks deutlich zugenommen haben, während reine Keywordlinks eher zurückgegangen sind. Seines Erachtens ist es wichtig, zukünftig nicht zu sehr auf Keywordlinks zu setzen, sondern besser zu mischen und eine Angleichung an die Brandlink- und Keywordlinkwerte der Top10-Konkurrenten zu erhalten. Auffällige Muster, wie z.B. nur Follow-Links oder nur Links von Unterseiten, die selber keine eingehenden Links haben sollten verhindert werden. Die Wichtigkeit eines Linkes wird lt. Cemper wahrscheinlich nicht mehr nur durch den Anchortext bestimmt, sondern eher durch die Position auf der Seite, die Klickrate bzw. die Produktivität bemessen. Google könne den Inhalt von Texten mittlerweile sehr gut verstehen und könne daher auch ohne Bewertung des Anchortextes die Thematik des Linkes aufgrund des umliegenden Textes gut erkennen. Grundsätzlich gilt: Klasse ist besser als Masse.
Da ich selber eine Domain habe, die teilweise ein wenig schwächelt, hat mich dieser Vortrag darin bestärkt, meine eigene Linkstruktur nochmals intensiver zu untersuchen und ggfs. zu ändern. Leider waren nur relativ wenige Besucher bei diesem Vortrag anwesend, was sicherlich nicht an der inhaltlichen Qualität, sondern eher an der Uhrzeit lag. :-)

Christoph Cemper im Vortrag

Nur wenig Zuhörer bei Cemper.com

Anschließend bin ich zum Vortrag von Birthe Stuijts gegangen zum Thema „Die richtig geile 404 Lösung“. Ich hatte mir erhofft, richtig gute Beispiele für eigene 404-Seiten zu erhalten. Leider war dies nicht die Intention dieses Vortrages. Es ging eher darum, wie man die eingehenden 404-Meldungen filtern, clustern und anschließend in der Masse bearbeiten kann, was allerdings auch interessant war. Leider war Birthe bereits nach 15 Minuten durch mit Ihren Slides, so dass ich die Gelegenheit nutzen konnte, und mir „Dem Panda entkommen! Search Experience Optimization“ von Kai Spriestersbach anhören konnte. Das was ich gesehen habe, war genial klasse. Sehr interessante Ansatzpunkte und Erkenntnisse aus Eigentests, die im Wesentlichen in Richtung Minimierung der Search-Return-Rate gingen.

Die geile 404-Seite

Wie komme ich aus dem Panda-Filter wieder raus?

Der 3. Slot des heutigen Tages verbrachte ich nach dem wieder einmal erstklassigen Mittagessen bei Martin Mißfeld, der anhand seiner Google Doodle Artikel die Bereiche Authority und Trust beackerte. Seiner Meinung nach kann man sich bei Google Domain Trust erarbeiten, indem man dauerhaft zu gewissen Themen und aktuellen News Postings mit einer hohen Qualität (Lange Artikel, Bilder, Videos, ausgehende + interne Links…) erarbeiten. Durch den eingehenden Traffic und den aufgrund der hohen Qualität des Inhaltes positiven Reaktionen der User, gebe man Google ein Zeichen, dass man vertrauenswürdig ist. Hat man diesen Trust einmal, dann behält man ihn und kann ihn dann von dem einen Bereich (in diesem Falle Google Doodles) auf andere Bereiche (Historische Personen) ausweiten. Martin sieht dabei auch kein Problem darin, seine eigenen Seiten untereinander zu verlinken und z.B. alle Seiten im Google+ Profil bzw. in den Webmastertools anzumelden. Google soll ruhig wissen, dass ihm diese Qualitätsseiten gehören. Er geht davon aus, dass es demnächst eine Art Author-Trust gibt. Wichtig ist natürlich bei allem Tun: Qualität!!!

Authority und Trust anhand der Google Doodle's

Den nächsten Vortrag – einen der Besten während der gesamten Campixx – habe ich bei Stefan Fischerländer und Thomas Mindnich zum Thema „Reverse Link Engineering: Crawler based Market Research“ gehört.
Vorgestellt wurde ein eigener Crawler, der durch Abfrage von Blogpings praktisch Live die Linkbuildingmaßnahmen der Konkurrenz analysieren konnte. Sie zeigten dabei sehr amüsant auf, wie unkreativ einige Linkaufbauer bzw. Agenturen beim Linkbuilding sind. Ich war erstaunt, was man alles machen kann und wie einfach sich solch sensible Dinge ermitteln lassen. Das Tool schreit zum Nachbauen.

SEO Spider / Linkbuildingmaßnahmen aufgespürt

Den inhaltlichen Abschluß bildete für mich der Slot von Frank Doerr zum Thema „Linkaufbau mit Presseverteilern“. Anhand einer Fallstudie zeigte er den Erfolg von Linkbuildingmaßnahmen mit dem Pressedienst PR-Gateway. Die Auswirkungen waren da – allerdings sehr gering. Etwas Anderes habe ich eigentlich auch nicht erwartet. Speziell für Keyworddomains lohnt sich diese Art von Linkaufbau aber scheinbar noch. Frank konnte da deutlichere Verbesserungen messen. Da die Fallstudie noch nicht abgeschlossen ist, freue ich mich auf die abschließende Auswertung in einigen Wochen.

Frank Doerr

Die Campixx 2012 wurde beendet durch die Verabschiedung des SEONAUTEN.

Verabschiedung durch Marco Janck

Mir bleibt abschließend nur zu sagen, dass ich wieder einmal mehr als begeistert bin von der SEO Campixx. Die Vorträge waren in der Regel sehr qualitätsvoll und interessant. Ich nehme sehr viele interessante Anregungen und Eindrücke mit, die ich in den kommenden Wochen umsetzen möchte. In den Pausen und am Abend habe ich sehr viele neue Personen kennengelernt und viele mir durch Facebook, Google+ oder Skype virtuell bekannte Menschen auch einmal persönlich getroffen. Den Spirit, den Marco vermitteln will, den habe ich gespürt und besonders Samstag erhalten. Alles in Allem bleibt es mir zum Abschluss dieses Blogposts allen Beteiligten (Marco, Marco’s Team, allen Speakern und auch allen Besuchern) zu danken, für diese schönen, kurzweiligen Tage am Müggelsee. Ich freue mich schon jetzt wie ein Schneekönig auf die Campixx 2013, für die sich Marco sicherlich wieder sehr coole Dinge einfallen lassen wird. Kritikpunkte habe ich eigentlich nur die 1/2 Liter Bierflaschen, die es Samstag zu trinken gab. Ich persönlich trinke ungern 1/2 Liter Flaschen, da diese sehr schnell warm werden und irgendwie nicht so frisch schmecken. Falls ich mir das erlauben darf, lieber Marco: Nimm beim nächsten Mal 0,33 Flaschen.

Ein paar weitere Impressionen:

Das Seminarprogramm im Überblick

Lecker

Interessierte Zuhörer

Posted on by Madayo in Blog